Alle Rechner in einem TCP/IP Netzwerk werden anhand einer eindeutigen IP Adresse indentifiziert. Diese Zahl ist jedoch schwierig zu merken und anfällig für Tipfehler. Deshalb wurde 1984 das DNS (Domain Name System) geschaffen. Mit DNS ist es Möglich Hosts über den dazugehörigen Domainnamen zu erreichen. Der Domainname ist wesentlich einfacher zu merken als eine IP Adresse. DNS ist eine verteilte Datenbank deren zentrale Komponenten Nameserver sind.

Nameserver verwalten die Mapping informationen, in denen die IP Adressen und die Rechnernamen einander zugeordnet sind. Die DNS Datenbank weißt eine in Zonen aufgeteilte Baumförmige Struktur auf. Die Wurzel entspricht dabei dem Root Verzeichnis. Jeder Domainname entspricht einen Knotenpunkt in der DNS Hierarchie. Man findet die Informationen einer Domain indem man den Pointern von der Root Domain durch die untergeordneten Domains bis zur Ziel-Domain folgt. Unterhalb der Root Domain befinden sich die Top-Level-Domains (TLD).

Bei den TLD´s unterscheidet man zwei Typen:

Die Organisatorischen TLD´s un die geographischen TLD´s. Die sieben ursprünglichen organisatorischen TLD´s werden auch als generische TLD´s bezeichnet.

  • .com
    Kommerzielle Unternehmen
  • .edu
    Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Schulen
  • .gov
    Staatliche Institutionen
  • .mil
    Militärische Einrichtungen
  • .org
    Nicht kommerzielle Organisationen
  • .net
    Netzwerkeinrichtungen
  • .int
    Internationale Organisationen

Patchkabel DSCN3365Die generischen TLD´s werden von den USA verwaltet. Zahlreiche Domainnamen dürfen nur von amerikanischen Einrichtungen registriert werden. Z.B. steht die TLD .edu nur amerikanischen Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Die geografischen TLD´s z.B. .de oder .gr Einige Länder bilden Second Level Domains unterhalb ihres Ländercodes, z.B. .co.uk für kommerzielle Unternehmen im Vereinigten Königreich.

Die Verwaltung der geografischen TLD´s sind den einzelnen Ländern selbst überlassen.

  • Fully Qualified Domain Name (FQDN)
    z.B. www.drk.de. Der abschliessende Punkt steht für die Root-Domain. Der Punkt wird jedoch in der Regel weggelassen.
  • Zonendatei
    Eine Zonendatei beschreibt vollständig eine Zone . Sie ist Teil eines Nameservers im DNS. 
  • Resource Record
    Der Resource Record ist die kleinste Informationseinheit einer Zonendatei.
  • A-Record
    Der A Record (A Resource Record) weißt einem DNS-Namen eine IP Adresse zu.
  • CNAME Resource Record
    Mit einem CNAME wird zu einem DNS-Namen ein Alias-Name definiert.
  • MX Resource Record
    Der MX Resource Record oder Mail Exchange Record bezieht sich ausschliesslich auf den Email Dienst. Der MX Record ermöglicht es innerhalb einer Domäne mehrere Mailserver zu betreiben.
  • SOA Resource Record [Start of Authority (Autoritätsursprung)]
    Beim SOA Resource Record handelt es sich um einen Eintrag in der Zonendatei eines Nameservers. Der SOA Eintrag gibt an welcher der Server autoritativ ist. Er gibt also vor welcher Server auf den aktuellsten Stand ist an dem sich dann seine Slaves synchronisieren können.

 

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